Alexander Fluhr

Vita


Geboren 1961 in Johannesburg, Südafrika. Kindheit und Jugend in Stuttgart.
1983 - 1989 Studium Kunst und Geschichte Kunstakademie Stuttgart und Universität Stuttgart, Staatsexamen zum Gymnasiallehrer.
Seit 1991 als Dozent und Künstler selbständig tätig.
Seit 2007 Tätigkeit als Bestatter für das Bestattungshaus Haller in Stuttgart.

Künstlerischer Werdegang

Seit 1992 Ausstellungstätigkeit in Deutschland und u.a. den USA (NYC und Texas). Teilnahme an zahlreichen Einzelausstellungen und Gruppenausstellungen (Auswahl):
1995 - 2000 Gruppenausstellungen im Kunstverein Böblingen
1995 "KirchenGestalten" Einzelausstellung Bochum
1996 Präsentation "Wahninnsfrauen" Zentrum für Psychiatrie Bochum
1997 - 2003 Atelierausstellungen u.a. mit Gisela Fluhr im Atelier Höhenrandstraße
1999 Kunst am Bau: "Welle" auf der Brücke zwischen Nesenbach- und Hengstäckertunnel, Stuttgart-Vaihingen (inzwischen entfernt)
2000 Gruppenausstellung "7 im Wind", erste vom Keilrahmen befreite Leinwand
2001 Kunstaktion "PowerPiece" in Stuttgart, München, Frankfurt und New York, Teilnahme an der Langen Nacht der Museen für Galerie Kunstpunkt St. Eberhard
2005 Atelierausstellung in Austin, Texas
2007 "Pralinen für die Wand" Gruppenausstellung Augsburg
2010 Teilnahme Lange Nacht der Museen für Bestattungshaus Haller mit "LebensKunstWerk"
2013 Württembergischer Kunstverein, Teilnahme Auktion für Terre des Hommes und Teilnahme an der Ausstellung "Kunstpunkt" 50 Jahre Künstler der Filder e.V.
2014 Gruppenausstellung "Ein Quadratmeter, only", Business Center Ulm, "Wir-hier" Ausstellungsbeteiligung Kunstverein Kirchheim u.T.  

Werke von Alexander Fluhr befinden sich im Privatbesitz und öffentlichen Sammlungen.

Alexander Fluhr hat sich nach intensiver Auseinandersetzung mit gegenständlicher Zeichnung und dem Thema Mensch seit 1996 der abstrakten Malerei und Zeichnung verschrieben. Ausgehend von der abstrakt-konstruktiven Kunst eines Piet Mondrian und Josef Albers, gefolgt von konkreten Positionen wie sie in der Malerei von Verena Loewensberg, Aurelie Nemour und Bridget Riley zu finden sind, lässt sich Fluhr ebenso von den reduzierten Arbeiten einer Agnes Martin und den "handgeschriebenen" Arbeiten einer Max Cole inspirieren. Seine Arbeitsweise und seine Definition der künstlerischen Arbeit lassen sich am Besten unter dem Begriff der "konkreten Kunst" zusammen fassen.

2009 entsteht das Werk „Halbzeit bis Unendlich“, eine Rauminstallation, die jedes Jahr ergänzt wird und so von Jahr zu Jahr weiter wächst. Im Mittelpunkt der Installation steht der von ihm gestaltete eigene Sarg, der Alexander Fluhr bis an sein Lebensende begleiten wird. In diesem Projekt wird eine Synergie aus der täglichen Auseinandersetzung mit Tod und Trauer als Bestatter auf der einen Seite, und der freien künstlerischen Tätigkeit auf der anderen Seite, wirksam.

Seit 2011 entstehen Zeichnungen und Farbflächenbilder auf Papier und Leinwand. Bei den Leinwandarbeiten sitzt die Malerei oder Zeichnung hinter der Leinwand und ist nur durch diese hindurch wahrnehmbar. Diese Technik wird 2012 durch den Einsatz der beidhändigen Zeichnung ergänzt. Leinwandarbeiten, die vom Keilrahmen befreit wurden, als auch Papierarbeiten können ungerahmt präsentiert werden. 2013 macht  A. Fluhr die reine abstrakte Handzeichnung auf Papier und Leinwand zum einzigen Thema seiner künstlerischen Auseinandersetzung. Er kehrt damit zu den Anfängen seines künstlerischen Schaffens, jetzt aber in konsequent abstrakter Form, zurück.

 

Kontakt

alexander(at)fluhrart.de
www.alexanderfluhr.de

 

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